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Resilienz Test

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    Was ist Resilienz?

    Bevor wir zu deinem persönlichen Resilienz Test kommen, bekommst du von uns in Kürze das Basiswissen zum Thema Resilienz. Warum brauche ich Resilienz? Was ist das? wie kann ich meine innere Wiederstandskraft trainieren? Das erfährst du, bevor wir mit deinem Resilienz Test starten.

    Es gibt die Menschen, die stecken große oder kleine Krisen viel besser weg als andere Menschen. Menschen, die trotz widrigster Umstände noch ein Licht am Ende des Tunnels sehen und wie ein Stehaufmännchen sind. 

    Kennst du jemanden, bei dem das so ist? Vielleicht kennst du es auch von dir selbst, dass du nach einer Krise oder einer schweren Zeit sogar stärker geworden bist?

    Etwas was die Menschen alle haben, die so etwas können und schaffen ist die Resilienz.

    Schon oft gehört, aber was genau heißt das eigentlich und wieso brauche ich das überhaupt, gerade als Mutter?

    Wir bei Glücksheldin nennen Resilienz oft auch das Immunsystem der Seele. Es geht darum, wie schnell du dein Gleichgewicht wieder herstellen kannst nach einschneidenden Lebensereignissen, großen oder kleinen Krisen.

    Man könnte auch sagen, je schneller du dich von schlimmen Ereignissen erholst, und je besser du im Allgemeinen mit Stress und stressvollen Situationen umgehen kannst, desto resilienter bist du. 

    Und Stress bedeutet nicht nur die eine riesige Anforderung, sondern auch die vielen kleinen Dinge, die im Alltag zu tun und zu bedenken sind – denke hier nur einmal an deinen Mental Load.

    Warum sollte ich meine Resilienz testen?

    Als Mama ist der Umgang mit Stress extrem wichtig, da wir ja stets “einsatzfähig” sind und uns im Normalfall nicht einfach mal krankschreiben lassen können.

    Dazu kommt, dass wir, ob wir wollen oder nicht, Vorbild sind. Unsere Kinder schauen sich praktisch alles von uns ab. Also wohl auch das, was wir ihnen in Bezug auf die Resilienz vorleben – das nehmen sie quasi als Grundausstattung mit in ihr Leben.

    In den aktuellen Zeiten der Coronakrise kommt noch ein Aspekt dazu: Einige unserer Grundbedürfnisse sind erschüttert. Wir nutzen zu den Grundbedürfnissen gerne das sog. SCARF-Modell nach David Rock. Überlege beim Lesen am besten gleich mal mit, wie das bei dir gerade aussieht mit der Bedürfniserfüllung. Du wirst schnell merken, warum ein Resilienz Test und das Stärken deiner Resilienz sinnvoll ist.

    S steht für Status, die Würdigung von Leistung und die Anerkennung deiner Kompetenz, auch als Mutter.
    C steht für Certainty, also Sicherheit. Das bedeutet, dass Abläufe eine gewisse Stabilität und Vorhersagbarkeit haben. Ist das gerade so? Eher weniger.
    A für Autonomy bedeutet, dass Menschen ihr Umfeld frei gestalten und kontrollieren können. Aktuell sind wir alle eingeschränkt.
    R wie Relatedness, also Verbundenheit, beschreibt das Gefühl der Zugehörigkeit zu einer Gruppe. Das sogenannte “Wir Gefühl”.
    F wie Fairness ist der tief verankerte Wunsch nach Gerechtigkeit.

    Wenn du dir diese Grundbedürfnisse mal so ansiehst, dann stellst du wahrscheinlich fest, dass das eine oder andere bei dir nicht zu 100 % erfüllt ist.

    Die Situation und die Krise der letzten Jahre rütteln an uns, gerade an uns Müttern, denen immer mehr und immer mehr abverlangt wird.
    Die Resilienz ist dazu ein wahnsinnig starkes Gegengewicht. Sie hilft uns, auch unter den widrigsten Umständen in unserer Kraft zu bleiben. Sie gibt uns sozusagen einen Werkzeugkoffer mit, aus dem wir bei Bedarf das richtige Tool heraus ziehen können.
    Wir bei Glücksheldin glauben daran, dass jeder Mensch etwas tun kann, um nicht nur die eigene Situation, sondern auch die Situation auf der ganzen Welt positiv zu beeinflussen. Das bedingt sich alles gegenseitig.

    Nur, wenn es dir gut geht, kannst du für deine Kinder gut und entspannt da sein. Nur dann kannst du etwas Gutes in die Welt ausstrahlen und etwas Gutes bewirken.

    Dafür brauchen wir die Resilienz.

    Was sind Resilienzschlüssel und wie helfen sie mir, meine Resilienz zu stärken?

    Das Gute ist: Resilienz kann man trainieren. Es gibt bei uns Menschen bestimmte Faktoren, die unsere Resilienz stärken. Das sind die sogenannten Resilienzschlüssel (manchmal auch Resilienzfaktoren genannt).

    Die Schlüssel, mit denen wir gerne arbeiten, basieren auf den sieben Säulen der Resilienz nach der Diplompsychologin Ursula Nuber. Dieses Modell haben wir – speziell für Mütter – um einen Schlüssel erweitert, den Schlüssel “Selbstfürsorge”.

    Wenn du deine ausbaufähigen Schlüssel nach dem Resilienz-Test kennst, kannst du deine Resilienz ohne großes “Tamtam” im Alltag trainieren. Wir, Olivia und Kathi, greifen tagtäglich auf unseren Werkzeugkoffer aus der Resilienz zurück und zeigen dir, wie es geht.

    Resilienzschlüssel für Mütter

    Wie kann ich meine Resilienz testen?

    Wir gehen jetzt auf jeden der Resilienzschlüssel genauer ein. Du kannst bei jedem Schlüssel einen kurzen Resilienz Test ausfüllen und sofort erfahren, wie stark dieser bei dir ausgeprägt ist. Dann kannst du dich gezielt auf die Schlüssel konzentrieren, die bei dir noch etwas schwächer ausgeprägt sind. Dafür geben wir dir pro Schlüssel kleine Sofort-Hilfen für deinen Alltag mit.

    1. Resilienzschlüssel: Lösungs­ori­en­tie­rung

    Wenn es ein Problem gibt: wie lange bleibst du beim Problem und wann gehst du in die Lösung?

    Lösungsorientierte Menschen sehen ein Problem und betrachten dieses. Sie finden dann relativ rasch den Absprung, um nach Möglichkeiten zu suchen, das Problem anzugehen.
    Wie lösungsorientiert bist du? Teste jetzt deinen ersten Resilienzschlüssel!
    Wichtig für den Test: 
    Beantworte unsere Fragen und warte anschließend ein paar Sekunden. Dein Ergebnis wird sofort angezeigt.

    So kannst du deine Lösungsorientierung trainieren: Wenn dir ein Problem begegnet und du anfängst, darüber nachzudenken, wie schlimm dieses Problem ist, tue Folgendes: Gehe einen Schritt zu einer Seite und stell dir vor, dass du von einem imaginären Raum in den anderen wechselst. Du symbolisierst damit den Schritt vom Problemraum in den Lösungsraum. In diesem Lösungsraum geht es nur noch darum, kreativ Möglichkeiten zu finden, um das Problem zu lösen. Das kannst du dann auch tun.

    2. Resilienzschlüssel: Opti­mis­mus

    Ist dein Glas halb voll oder halb leer?
    Resiliente Menschen haben einen gesunden Optimismus, ohne toxisch, also übermäßig und unreflektiert positiv zu sein. Sie sehen erst einmal das Gute in Situationen und Menschen, ohne dabei naiv zu sein. Auch Optimismus können wir trainieren. Mal sehen, wie optimistisch du bist.

    Du möchtest deinen Optimismus ausbauen? Hier eine Übung für den Alltag: Frage dich gleich nach dem Aufwachen, auf was du dich heute freust. Ist es ein Mensch, ein Moment oder eine Situation? Spüre das Gefühl der Vorfreude so wie früher am Tag vor Weihnachten. Automatisch steigt so dein Optimismus.

    3. Resilienzschlüssel: Selbst­wirk­sam­keit

    Wie stark glaubst du daran, dass du in deinem Leben etwas bewirken kannst? Bist du dir bewusst darüber, was du kannst und was dich als Mensch ausmacht?

    Resiliente Menschen befinden sich nicht in der Opferrolle, sondern gestalten ihr Leben aktiv. Sie kennen ihre Stärken und nutzen diese bewusst.

    Und hier kannst du jetzt deine Selbstwirksamkeit testen:

    Übung für mehr Selbstwirksamkeit: Schreibe dir zehn Dinge auf, die du an dir magst. Wenn dir nicht so viel einfällt, frage deinen Partner, deine Kinder, eine Freundin. Wenn du möchtest, hänge dir den Zettel mit den 10 Dingen an deinen Spiegel. So hast du immer vor Augen, was dich ausmacht und selbstwirksam macht.

    Hier kannst du dir im Glücksheldin-Podcast eine spannende Episode zum Thema Selbstwirksamkeit in Krisenzeiten anhören!

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    4. Resilienzschlüssel: Ver­ant­wor­tungs­über­nahme

    Übernimmst du die volle Verantwortung für dich und dein Leben? Stehst du hinter seinen eigenen Entscheidungen? Kannst du Verantwortung auch abgeben?

    Resiliente Menschen können Verantwortung annehmen und für sich und das, was ihnen wichtig ist, einstehen. Zudem suchen sie sich Unterstützung und geben Verantwortung ab, wenn es sinnvoll oder erforderlich ist.
    Teste jetzt hier deine Fähigkeit der Verantwortungsübernahme!

    Hier eine wirksame Übung für den Alltag: Wir Mütter übernehmen oft für viele Dinge Verantwortung. Für welche Kleinigkeit in deinem Leben kannst du jetzt die Verantwortung abgeben? Vielleicht ist es ein kleines To Do, dass du heute noch erledigen wolltest. Musst du das wirklich heute machen? Kann das jemand anders für dich übernehmen? Oder musst du das vielleicht überhaupt nicht tun. Mache aus deinem To Do ein Not To Do.
    Willst du noch mehr zum Thema “Hilfe holen” wissen? Wir haben im Glücksheldin-Podcast das Thema in der Podcastepisode “Hilfe holen als Mutter – Warum das so wichtig für dich und dein Kinder ist #15” aufgegriffen.

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    5. Resilienzschlüssel: Akzep­tanz

    Kannst du die Dinge in deinem Leben akzeptieren, die nun mal nicht zu ändern sind? Resiliente Menschen gehen in die Akzeptanz, wenn etwas nicht in ihrer Macht liegt. Sie investieren ihre Energie in Dinge, die sie tatsächlich verändern können.
    Gelingt dir das auch? Teste deine Resilienz hier:

    Übung für den Alltag: Was nervt dich gerade so richtig? Ist es etwas, was du wirklich verändern kannst oder willst? Falls nicht, mache innerlich einen dicken Haken an das Problem und entscheide dich dafür, dieses Problem nicht zu lösen. In unserem kostenfreien E-Book für Mamas lernst du noch mehr zum Resilienzschlüssel Akzeptanz und bekommst insgesamt 10 Geheimtipps für mehr Gelassenheit.

    6. Resilienzschlüssel: Netz­wer­kori­en­tie­rung

    Hast du ein soziales Netz, das dich stärkt und für dich da ist? Kannst du diese Menschen um Hilfe bitten?

    Resiliente Menschen haben ein stabiles Netzwerk an Menschen, die ihnen Energie spenden (und nicht rauben). Sie können um Unterstützung bitten und erhalten diese auch. Genauso geben sie Unterstützung, wenn benötigt.
    Wie stark bist du schon im Hilfe annehmen? Teste deine Resilienz hier:

    Übung für den Alltag: Schreibe dir einmal die 6 Menschen auf, mit denen du am meisten Zeit verbringst. Sind sie für dich eher Energieräuber oder Energiegeber? Sind das wirklich die Menschen, mit denen du Zeit verbringen möchtest? Mache dir das bewusst und plane Zeit am besten nur noch mit den Menschen, die dir Energie geben. Höre dir zu diesem Thema auch unsere Podcastepisode “Warum du deine Freunde aussortieren solltest” an.

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    7. Resilienzschlüssel: Zukunfts­ori­en­tie­rung

    Hast du Pläne für deine Zukunft? Hast du etwas, was dir Sinn spendet, was dich motiviert? Wertvorstellungen oder eine Vision?

    Resiliente Menschen haben ein klares Bild davon, was sie in ihrem Leben möchten, wofür sie jeden Morgen aufstehen.

    Du möchtest deine Zukunftsorientierung trainieren? Hier ist eine Übung für deinen Alltag:
    Was möchtest du diesen Monat erreichen? Was würde sich richtig gut anfühlen? Mach´ dir eine kleine Liste mit ein bis zwei Zielen, die dir richtig guttun. Zum Beispiel: “Ich trinke diesen Monat jeden Tag in Ruhe meinen Cappuccino” oder “Ich nehme diesen Monat endlich mal wieder ein Bad”. Na, was davon kannst du umsetzen und wie fühlt sich das an?

    8. Resilienzschlüssel: Selbstfürsorge

    Bist du dir seiner Bedürfnisse bewusst? Kümmerst du dich darum, sie zu erfüllen?

    Resiliente Menschen kennen ihre Bedürfnisse und checken regelmäßig bei sich selbst ein, um herauszufinden, was sie gerade brauchen. Sie sind sich bewusst darüber, ob ihr Energiefass gerade gefüllt oder leer ist und kennen Methoden diesen Füllstand auszugleichen. Sie sehen ihre eigene Gesundheit als Priorität an.

    Eine gute Methode deine Selbstfürsorge zu etablieren ist die Meditation. Sie bringt dich zur Ruhe und lässt dich erst einmal wieder fühlen, was bei dir gerade eigentlich los ist. Hier findest du unsere Glücksheldin-Meditationen zum Anhören und zum Download.

    Eine weitere Übung für deinen Alltag: Nimm dir etwas Zeit, darüber nachzudenken, was gerade deine Bedürfnisse sind. Was brauchst du gerade am meisten? Dann überlege dir, wie du einen ersten kleinen Schritt in Richtung der Bedürfniserfüllung gehen könntest. Es kann auch nur ein kleiner Schritt sein.

    Wie du deine Resilienz nachhaltig trainieren kannst

    Wenn du intensiver in das Thema Resilienz und Stressbewältigung einsteigen möchtest, dann ist unser 8-Wochen-Onlineprogramm etwas für dich. Wir nehmen dich an die Hand und zeigen dir sämtliche Methoden und Möglichkeiten, wie du durch die Resilienz die gelassene Mama sein kannst, die du sein möchtest. Hier erfährst du alles darüber:

    Angebote für dich

    Neu: Teste hier deine Resilienz!

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    Im Glücksheldin-Podcast

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    Kathi und Olivia