Home Office mit Kindern

Home Office mit Kindern – so funktioniert es!

Inhaltsübersicht
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    1. Mehrfachbelastung: Home Office mit Kindern

    Nicht nur in (Corona-) Krisenzeiten befinden sich viele Mütter in der Lage, dass sie von zu Hause ihre Mehrfachbelastung mit Kind, Job und Haushalt managen müssen. Sie sitzen im Home Office mit ihren Kindern und machen Multitasking ohne Ende. Gerade wenn die Kinderbetreuung aus irgendwelchen Gründen ausfällt.

    Sie tragen die Hauptlast in Sachen Haushalt und Kindererziehung. Die aktuelle Krise verstärkt diesen Effekt noch weiter: Mütter betreuungsbedürftiger Kinder haben sich während der Corona-Zeit deutlich mehr um Haushalt und Kinder gekümmert als ihre Männer (Quelle: IAB Kurzbericht.)

    Gleichzeitig erhalten Mütter kaum Anerkennung für ihre Arbeit. 

    Laut dem aktuellen Datenreport des Müttergenesungswerks gaben in 2020 über 30% der Mütter, die an Mutter-Kind-Kuren teilnahmen, mangelnde Anerkennung als eine ihrer Haupt-Belastungen an (*Quelle: Datenreport Müttergenesungswerk 2020.pdf

    Dies alles erzeugt immer mehr Stress, der auf Dauer krank macht und Mütter ausbrennen lässt. 


    2. Drei Schritte um im Home Office Druck rauszunehmen 

    Das Wichtigste zuerst: Versuche bei Dir selber, Druck rauszunehmen. 

    Wir erleben gerade so viele Mütter, die sich selbst unheimlich viel abverlangen. Die Schule von zu Hause aus soll super laufen, das Essen soll möglichst gesund sein und immer pünktlich auf dem Tisch stehen und die Wohnung soll auch noch gut aussehen.

    Der Stress wird größer und viele Mütter sind erschöpft. Das wird so nicht funktionieren.

    Denn: die Situation gerade ist neu und sie ist nicht leicht. Es ist total okay, wenn es bei dir und deiner Familie nicht alles klappt. So geht es gerade den allermeisten Eltern.

    Wir haben drei Schritte für dich, mit denen du selbst schnell deinen Druck senken, Stress mindern und aktiv etwas an deiner Situation verändern kannst:


    2.1 Deine Erwartungen an dich selber identifizieren 

    Überlege dir ganz konkret, was deine Erwartungen an dich selber sind. Möchtest du, dass sich deine Familie gesund ernährt? Möchtest du, dass euer Haus/eure Wohnung ordentlich ist? Möchtest du, dass du jeden Tag Sport machst? Möchtest du, dass deine Kinder pünktlich ins Bett kommen? Willst du, das die Hausaufgaben deines Kindes gut gemacht sind?


    2.2 Prioritäten setzen

    Welche deiner Erwartungen ist wirklich so wichtig, dass es für dich und deine Familie ohne das nicht geht? Mach eine Liste der Top-Punkte, die absolut sein MÜSSEN. Alle anderen streichst du durch. Treffe die Entscheidung, dich um diese Erwartungen in der nächsten Zeit nicht zu kümmern. Gebe dir bewusst die Erlaubnis und spüre die Erleichterung.


    2.3 Beteiligte einweihen

    Spreche mit deinem Partner und deinen Kindern über deine Top-Punkte. Warum ist dir das so wichtig? Überlegt gemeinsam, wie jeder von euch dazu beitragen kann, diese Punkte in den Alltag zu integrieren. Wo kann dein Partner dich unterstützen? Wo können vielleicht Oma und Opa per Videokonferenz unterstützen? Werdet kreativ.

    Setze dich auch bei diesen drei Schritten nicht unter Druck. Du tust dein Bestes. Und das ist absolut genug.


    3. 5 Expertentipps die der ganzen Familie helfen 

    Wie bekomme ich meinen Alltag mit Home Office mit Kindern zuhause unter einen Hut? Und wie gehe ich einigermaßen gelassen durch diese Krise – ich habe jetzt schon Anzeichen für ein Mama-Burnout?

    Zu diesen Fragen könnten wir niemanden besseren interviewen als die Gründerin von Mamanehmer – Jana Heinzelmann.

    Jana ist selbst selbstständig und Mutter von einem dreijährigen Sohn. Aktuell arbeiten sie und ihr Mann von zu Hause und teilen sich die Kinderbetreuung auf. 

    Normalerweise berät Jana selbstständige Mamas bei der Organisation ihres Alltags – sie ist selbst ein richtiges Organisationswunder.

    Jana erzählt im Glücksheldin-Podcast, wie sie als selbstständige Mutter ihre Arbeitszeit und ihren Alltag komplett umorganisiert hat. Sie steht früher auf, um schon vorzuarbeiten, kümmert sich dann um ihren Sohn während ihr Mann arbeitet und übergibt dann wieder Mittags, um sich nochmal für ein paar Stunden ins Home-Office zu verabschieden. 

    Sie gibt im Interview mit Olivia handfeste Tipps, die dir als Mama helfen, in der Krise und am Homeoffice Schreibtisch zu überleben.

    Janas Experten-Tipps haben wir hier nochmal für dich zusammengefasst und um einige Kleinigkeiten aus unserer Erfahrungskiste ergänzt:


    3.1 Baue dir Ruheinseln ein

    Nie war es wichtiger in den Alltag als Mama Ruheinseln einzuplanen wie jetzt. Nicht nur, dass du mehr organisieren und planen musst. Die Krise wirft große Ängste und Unsicherheiten auf, die uns und unsere Kinder verändern. Dazu kommt, dass liebgewonnene Routinen wegfallen. Routinen, die uns und unseren Kindern Sicherheit geben.

    Diese organisatorische und psychische Belastung macht sich bemerkbar. Vielleicht hast du das schon mal gespürt, vielleicht bist du schon mal ausgerastet vor deinen Kindern. Es ist einfach alles anders. Wenn du sonst deine Kinder morgens in die Betreuung bringst, bist du jetzt mit Kindern im Home Office, unter Stress und ständig auf Abruf .

    Darum bau dir mindestens eine Ruheinsel am Tag ein. Das können 10 Minuten allein im Bad sein, 2 Minuten Atemübung am Schreibtisch, das kann ein Spaziergang oder eine Joggingrunde sein. Hauptsache du schöpfst neue Kraft und kannst geduldig und entspannt mit dem Rest der Familie umgehen. Und wenn du jetzt sagst: Ich hab doch keine Zeit, dann lies hier rein, wir geben dir unseren bewährten 5-Schritte-Plan zur Lösung.


    3.2 Akzeptiere die Situation

    Das klingt trivial, aber Akzeptanz ist aktuell der Schlüssel zum Erfolg. Klar, man kann und muss nicht alles hinnehmen. Aber in der Corona-Krise nutzt es einfach nicht zu lamentieren und zu hadern. Wir können gerade nichts ändern. Darum unser Tipp: Atme dreimal tief ein und aus und sage dir innerlich: “Ich akzeptiere!”.

    Wenn du noch weitere Tipps zum Thema “Wie ich mit meinem Stress umgehe” möchtest, kannst du gerne in unserer Achtsamkeitsserie für Mamas nachlesen.


    3.3 Hol dir Hilfe: sag deinem Partner, was du brauchst

    Hilfe holen – vielleicht denkst du da an ältere Menschen in der Umgebung, für die andere einkaufen gehen. Aber auch du darfst dir Hilfe holfen. Bei der Organisation des Krisenalltags gibt es viele Möglichkeiten: Du könntest die Großeltern für ein Skype-Home-Schooling mit deinen Kindern während deiner Arbeitszeiten engagieren oder auch deinen Partner um sein Verständnis bitten und ihn fragen, ob er auf die Kinder achtet, damit du eine Stunde schlafen kannst. Hilfe holen ist für viele Menschen schwierig. Denk aber bitte immer daran: Das Wichtigste ist, dass du gesund bleibst. Darum hol dir deine Auszeiten (siehe Punkt 1).

    Das Ganze beruht natürlich auf Gegenseitigkeit: Frage deinen Partner in einer ruhigen Minute mit echtem Interesse, wie es ihm gerade eigentlich geht. Höre ihm zu. Zeige Verständnis für deine Probleme. Oft geht das im Alltag unter und das schwächt euch als Team.


    3.4 Erstellt einen Plan 

    Unser Credo ist, dass jedes Familienmitglied sich an solch einer Planung beteiligen sollte und ihr alle zusammen einen Plan, zum Beispiel einmal die Woche erstellt.

    Dabei kommt ihr zum Beispiel am Sonntag zusammen und sammelt Verpflichtungen, Ideen und Bedürfnisse einer/eines jeden von euch. Dies alles wird wild auf ein großes Blatt Papier notiert und anschließend in einen Plan überführt.

    Wie genau du diesen Plan erstellst haben wir in der Podcast Episode Nr. 56 thematisiert. Es ist so wichtig, dass ihr euch eine neue Struktur mit neuen Routinen aufbaut, eure Arbeitszeiten berücksichtigt und dabei so gut es geht Sohn, Tochter, Partner in die Planung und Umsetzung mit einbezieht. 


    3.5 Baut euch (neue) Routinen auf

    Baut euch als Familie gemeinsame Eckpunkte am Tag ein, damit ihr Routinen habt, die gerade für die Kinder wichtig sind. Das können die Essen sein oder ein gemeinsamer Spieleabend. Seid kreativ und sucht euch dafür etwas aus, das allen Freude macht.

    Und wie immer gilt: Es ist ok! Arbeite dich nicht auf, erwarte nicht zu viel von dir und sei gut zu dir!


    4. Home Schooling

    Im Glücksheldin Podcast haben wir im Februar 2021, also im absoluten Lockdown, ein Interview mit Lernexpertin Caroline Saint Ange veröffentlicht, in dem sie sehr wertvolle Antworten auf Hörerfragen zum Home Schooling gibt. Diese Tipps sind größtenteils auch absolurt für die Zeit nach dem Lockdown nutzbar. Hier einige unserer wertvollsten Erkenntnisse aus dem Interview:


    4.1 Motivation und Spaß 

    Dies sollte eigentlich bei den Kindern natürlicherweise vorhanden sein. Ist es aber oft nicht, weil das Home Schooling einfach oft eintönig ist. Zudem fehlt die Beziehung zur Lehrerin und er soziale Verbund, die Gemeinschaft der Klasse.

    Das kannst du tun:

    • bilde mit einem anderen Kind zusammen eine Mini-Lerngruppe für dein Kind, wenn möglich persönlich und nicht online.
    • bereite die Lernmaterialien kindgerecht und in sehr kleinen Häppchen auf, so dass bei deinem Kind das Gefühl aufkommt: “ich komme voran” und “ich werde fertig”. 
    • zum Beispiel kannst du pro Aufgabe einen Klebezettel beschriften, die dein Kind dann – wenn es mit der Aufgabe fertig ist – zerknüllen/zerreißen/verbrennen darf. 
    • Setze dir mit deinem Kind ein Ziel für die Woche, zum Beispiel “wir lernen 20 Wörter mit K”, schaffe positive Lernerlebnisse.
    • Nutze Kreide draußen auf dem Boden um zu rechnen oder Kreide für Fenster am Fenster für Lernwörter.

    4.2 Verweigerung und Aggressivität

    Ein Kind das sehr aggressiv ist oder völlig phlegmatisch, dann ist es sehr weit weg davon, lernen zu können oder zu wollen. Wichtig ist zu wissen, dass das Verhalten eines Kindes immer Sinn macht. Es ist nie ein “falsches” Verhalten, sondern es geht dem Kind wahrscheinlich wirklich schlecht.

    Das kannst du tun:

    • Bleibe im Guten mit deinem Kind, fange nicht an zu kämpfen/zu streiten, das verhindert die Möglichkeit zu lernen komplett.
    • Nimm den Druck raus und lass dein Kind eine Zeit lang garnicht lernen.
    • Bringe dein Kind wieder in seine Kraft, zum Beispiel durch Erfolgserlebnisse auf ganz anderen Gebieten, wie Kuchen backen, im Haushalt helfen etc. So macht dein Kind wieder die Erfahrung “ich kann etwas lernen” und “ich kann etwas beitragen”.
    • Geh mit deinem Kind in die Natur.
    • Fangt langsam wieder anfangen zu lernen, zum Beispiel in drei 5-Minuten-Einheiten.

    4.3 Home Office und Home Schooling

    • ein Grundschulkind kann nicht alleine lernen, es braucht dich dafür!
    • teile dir lieber die Zeit so ein, dass du zwei Stunden bei deinem Kind präsent sein kannst wenn es lernt. Dein Kind kann in der Zeit in der du arbeitest etwas anderes machen.
    • während dein Kind lernt, kannst du Dinge erledigen, bei denen du leicht unterbrochen werden kannst.

    4.4 Verantwortung übernehmen und negative Lernerfahrungen vermeiden

    Du siehst dein Kind gerade jeden Tag, du erlebst wie es ihm geht und womit es sich gerade schwer tut. Also bist du auch gerade in der Verantwortung zu entscheiden, wann es für dein Kind zuviel ist. Es können immer dann negative Lernerfahrungen entstehen, wenn es für dein Kind zuviel wird, wenn die Konzentration einfach nicht mehr ausreicht und es frustrierter und frustrierter wird. 

    Das kannst du tun:

    • Macht euch die Zeit, so blöd sie gerade ist zu einer Zeit an die ihr euch positiv erinnern könnt. 
    • Schafft positive, schöne Erlebnisse.
    • Nutze die Faustregel: ein Kind kann sich maximal die doppelte Anzahl an Minuten des Lebensalters konzentrieren. Ein 7-jähriges Kind also 14 Minuten. Danach plant eine Pause ein – immer, auch präventiv.
    • Die Pausen füllt ihr mit schönen Dingen, die möglichst Lachen und Bewegung beinhalten.

    Es lohnt sich auf jeden Fall, hier nochmal das Interview im Podcast nachzuhören! Caroline gibt kompetent und klar viele kleine und große Tipps auf die folgenden Fragen

    • Wie kann ich die Motivation meines Kindes im Lauf des Tages aufrecht erhalten?
    • Mein Kind zeigt krasse Verhaltensäußerungen, wie Aggression gegen mich und weigert sich irgendetwas für die Schule zu tun. Was kann ich da tun?
    • Was können wir machen, dass die Kinder ihren Spaß am Lernen nicht verlieren?
    • Hast du Tipp, wie ich das eintönige Lernen mit Arbeitsblättern und Videos auflockern kann, ohne als Mutter involviert zu sein?
    • Kann sich ein Erstklässler mit Hilfe von Videos und Arbeitsblättern Lesen und Schreiben beibringen?
    • Ich bin als Mutter erschöpft und werde keinem gerecht. Wie kann ich den Arbeitsalltag gestalten, dass alle harmonisch beisammen sind und ich mehr Energie für meinen Job herausziehen kann?
    • Kann Homeschooling und Homeoffice nebeneinander funktionieren?
    • Was sollte ich auf keinen Fall sagen oder tun als Mutter?

    4.5 Ich werde niemandem gerecht!

    Oft kommt das Gefühl auf, nichts und niemandem mehr gerecht zu werden. Home Office mit Kindern, Home Schooling, Haushalt und noch mehr – wie soll das alles zu schaffen sein?

    Das kannst du tun:

    • Höre auf mit multitasking!
    • Suche dir eine Partnerfamilie, mit denen ihr euch bei der Betreuung der Kinder aufteilen könnt. Jeder reihum übernimmt einen Tag der Betreuung. 

    5. 5 Tipps wie du die Selbstständigkeit deiner Kinder förderst

    Wir haben dir unsere wichtigsten Tipps zusammengestellt, wie du deine Kinder in ihrer Selbstständigkeit fördern und besser beschäftigen kannst. Mach dir bewusst, dass gerade auch in solch einer Herausforderung (Home Office mit Kindern) bestimmte Kompetenzen sogar wachsen können.


    5.1 Schaffe Rahmenbedingungen für die Selbstständigkeit

    Räume die Sachen oder Nahrungsmittel so hin, dass deine Kinder sich ohne die Hilfe von einem Elternteil bedienen können. Ob etwas zu trinken, einen Snack oder Material zum Basteln – wenn deine Kinder dich jedesmal brauchen, um etwas aus dem Regal zu holen, wird es schwierig mit der Selbstständigkeit. Und auch wenn mal etwas daneben geht, akzeptiere das. Das passiert einfach. Zeige deinen Kids lieber, wie sie eine Wasserlache selber beseitigen können.

    Bei uns haben sich meine Kinder eine Liste mit Aktivitäten gemalt, die sie alle alleine machen können. Die Utensilien, die sie dafür benötigen, haben sie sich in einer Kiste zurecht gelegt. Das klappt sehr gut. Bis heute. Und täglich kommen neue Ideen hinzu.


    5.2 Übergebe ihnen Verantwortung 

    Ab einem bestimmten Alter übernehmen Kinder sehr gerne Verantwortung. Auch wenn das kleine Dinge sind, haben sie Freude daran. Wenn du sie daran gewöhnst, selbst Verantwortung zu tragen, werden sie daran wachsen und immer mehr alleine machen wollen und können. Es können auch ältere Geschwister mehr Verantwortung für die Kleineren übernehmen. Arbeite mit deinen Kindern an ihrer Verantwortungsübernahme!


    5.3 Kinder dürfen sich langweilen

    Es ist für manche Mütter schlimm, mit anzusehen, wenn Kinder sich langweilen. Die Kleinen werden quengelig und genervt. Gerade in solchen Momenten ist es aber wichtig, ihnen nicht sofort etwas vorzugeben, sondern das auszuhalten und sie dem auch zu überlassen.

    Es ist ok, sich zu langweilen. Es ist so wichtig, dass unsere Kinder mit dem Gefühl der Leere in sich hineinspüren lernen. Dass sie lernen auf ihre Empfindungen und Bedürfnisse zu achten und selbst zu spüren, auf was sie Lust haben.

    Und auf die Erziehung übertragen bedeutet das: Du erziehst sie zu Kreateuren und nicht zu Konsumenten. Daraus ergibt sich eine Win-Win-Situationen: Deine Kinder lernen kreativ zu sein und aus unsicheren Situation etwas Positives zu erschaffen. Du hast mehr ungestörte Zeit für dich.


    5.4 Bespreche mit ihnen, was du brauchst und grenze dich ab

    Falls du im Home Office bist und/oder eine Telefonkonferenz oder einen sonstigen wichtigen Termin in deiner Arbeitszeit hast, kommuniziere das deinen Kindern. Sei verbindlich und sage ihnen, wann du (oder ihr Papa) wieder für sie da sein kannst. Sorge dafür, dass sie dieses Zeitfenster einschätzen können, zum Beispiel durch eine Küchenuhr oder ähnliches. Ich habe mit meinen Kindern auch ein Zeichen vereinbart, wenn sie zu mir reinkommen und es überhaupt gar nicht geht. Dann müssen sie sich gedulden (wenn keine Gefahr für Leib und Leben besteht), es geht einfach nicht anders. 


    5.5 Arbeitet als Team zusammen

    Ihr seid in herausfordernden Situationen wie in der Corona-Krise in 2020 noch mehr als normalerweise ein Team, das aufeinander angewiesen ist. Jedes der Familienmitglieder, jedes Elternteil, die Tochter, der Sohn, hat eigene Bedürfnisse, eigene Pflichten, eigene Rechte. Und alle sind gleich wichtig und zu berücksichtigen. Nehmt einander ernst, sprecht gemeinsam darüber, was am Tag ansteht. Wer wie den anderen helfen kann. Was jedem von euch besonders wichtig ist. Hört euch dazu unbedingt auch unsere Podcast-Episode dazu an.


    6. Unser Fazit

    Uns ist es ganz wichtig zu betonen, dass es absolut normal ist, wenn auch mal etwas nicht klappt. Kinder sind Kinder und keine kleinen Erwachsenen. Bei unseren Kindern ist das Ganze auch sehr tagesformabhängig. Wichtig ist es, dranzubleiben. Als Team, als Eltern, als Familie. Von dem was deine Kinder jetzt lernen, haben alle auch nach Corona noch etwas.

    Und: Kümmere dich nicht nur um alle anderen. Kümmere dich um dich! Du bist wertvoll und deine Bedürfnisse sind genauso wichtig wie die jedes anderen Familienmitgliedes!

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